; PAR_HELP.DAT           Mad-Sys V4.xx                   (wr) 26.03.1994 JM
;
; In dieser Datei werden die Hilfstexte fr den Befehl "PAR" eingesetzt.
;
; Der Aufbau dieser Datei ist recht einfach. Zuerst kommt ein sogenannter
; "<INIT>"-Block. Der Text, der in diesem "<INIT>"-Bereich steht (maximal 8
; Zeilen) wird bei jedem Aufruf von "PAR" angezeigt und stellt damit eine
; Kurzbersicht ber die Einstellmglichkeiten sowie die Handhabung dar.
;
; Zu den einzelnen Funktionen in "PAR" mu dann anschlieend nacheinander
; ein Hilfstext kommen. Dabei wird dieser eingeleitet von "Sxy", wobei x
; die Seite darstellt und y der Buchstabe der Funktion. Es sind 22 Zeilen
; pro Hilfsseite mglich.
;
; Beispiele:  Seite 1, Buchstabe F (ndern des Rechners): '<S1F>'
;             Seite 2, Buchstabe A ("Profimodus"):        '<S2A>'
;
; Am Ende der Datei mu das bekannte '*** END ***' folgen.
;
;
; Es folgen die einleitenden Hinweise
;
<INIT>
Infos zur Einstellung der persnlichen Parameter
================================================

Gebe den Buchstaben der Funktion ein, die Du ndern mchtest. Die Mailbox
gibt Dir dann die mglichen Auswahlkrititerien vor. Es gibt zwei Parameter-
Seiten, mit dem "+" kannst Du zwischen beiden wechseln. Alle Einstellungen
sind optional, nur die Funktion "Computertyp whlen" _mu_ genutzt werden.
;
;
; Parameter-Seite 1
;
<S1A>
(A) Terminalemulation

Die Mailbox bietet derzeit zwei Terminalemulationen nach DEC-Standard an:
VT52 und VT100/VT102 bzw. ANSI. Die dritte Mglichkeit ist die Verwendung
von keiner Emulation, also ein "TTY" Modus. Du kannst hier auswhlen, welche
Emulation (oder keine) Du verwenden willst. Du solltest, wenn mglich, eine
Terminalemulation verwenden, weil die Bedienung der Mailbox dann wesentlich
komfortabler ist, zudem Du ohne eingeschaltete Terminalemulation diverse
Funktionen (Onlinespiele, Fullscreen-Texteditor etc.) nicht nutzen kannst.
;
;
<S1B>
(B) Anzahl Zeilen/Seite

Hast Du die Option "Stop nach Bildschirmseite" eingeschaltet (siehe Seite 2),
so kann hier definiert werden, nach wieviel Zeilen der Stop stattfindet. Man
kann zwischen 23, 24 oder 25 sowie der automatischen Analyse whlen. 23, 24
oder 25 Zeilen sind auf den meisten Rechnerplattformen die bliche Zahl an
Zeilen, die pro Bildschirmseite dargestellt werden knnen, bist Du Dir aber
nicht ganz sicher, wieviele Zeilen Dein Bildschirm resp. Terminalprogramm
darstellen kann oder kannst Du wesentlich mehr als 23-25, so whle die auto-
matische Analyse und befolge die Anweisungen.
;
;
<S1C>
(C) Menuefuehrung

Die Menuefhrung lt die Wahl zwischen zwei Verfahren. Einmal dem alten
Kurzwortmenuesystem, welches die Eingabe von Befehlen erwartet, mit denen
gewnschte Programme, Module oder Funktionen der Mailbox aufgerufen werden
sowie dem Cursormenue, in dem alle Befehle grafisch aufgebaut werden und
man sich wie in einer Directory mit den Cursortasten bewegt. Das Cursormenue
ist besonders fr noch leicht unerfahrene Mailboxbenutzer ideal, da es
sehr einfach zu bedienen ist und sich die ntigen Befehle schnell einprgen.
Im Cursormenue kann man parallel alle Eingabetechniken des Kurzwortsystemes
verwenden, so da bei Kenntnis der entsprechenden Befehle eine schnelle
Anwahl kombiniert mit einfacher Steuerung & bersicht mglich ist.
Das Cursormenue kann nur in Verbindung mit einer Terminalemulation (egal,
ob VT52 oder VT100/VT102/ANSI) genutzt werden.
;
;
<S1D>
(D) Umlautwandlung

Das Mailboxprogramm bietet die Verwendung von deutschen Umlauten an. Jedoch
nicht jede Rechnerplattform oder jedes Terminalprogramm erlaubt dieses. Mit
dieser Option kannst Du bestimmen, ob die Mailbox Umlaute sendet oder nicht.

Ist die Umlaut-Verwendung ausgeschaltet, so werden anstelle der Umlaute die
Umschreibungen (ae, oe, ue, AE, OE, UE, ss) genutzt. Dies kann vereinzelt
zur Zerstrung von formatierten Listen und Ausgaben kommen, da das Mailbox-
Programm sowie die meisten Module Umlaute vorraussetzen, weil dies heutzu-
tage eigentlich berall mglich ist.

Hiermit kannst Du Deine Umlaute definieren. Die Umlaute sind nicht auf jeder
Rechnerplattform gleich, so da Anpassungen ntig sind. Damit das Mailbox-
Programm wei, welche Umlaute es senden soll, mut Du hier Deine Umlaute
definieren. Es gibt fr die Rechnergruppen "Atari ST/STE/TT", "IBM PC/XT/AT"
sowie "Macintosh" vordefinierte Umlaute. Hast Du keinen Computer dieser
Gruppen, so kannst Du Deine Umlaute selbst definieren, indem Du fr jeden
Umlaut, der vom Mailboxprogramm gefordert wird, die entsprechende Taste
bei Dir drckst. Wird erkannt, da Du effektiv doch Umlaute gesendet hast,
die zu einer der obigen Gruppen passen, so wird dies erkannt und angezeigt,
ansonsten erscheint der Hinweis "User-Definition" mit den Umlauten.
;
;
<S1E>
(E) Telefon-Tarifszone

Die Box kann auf Wunsch (siehe Seite 2) die Telefonkosten fr die bestehende
Verbindung errechnen, dies wird fr den Betrieb des Programmes in der Bundes-
republik Deutschland, der Schweiz sowie sterreich angeboten. Das Programm
gibt Dir dann Deine Gebhren in Deiner Landeswhrung aus. Dazu mu es aber
wissen, welche Tarifzone als Berechnungsgrundlage fr einen Anruf von Dir
zur Box verwendet werden soll. Dies ist von Land zu Land unterschiedlich,
es gibt auch verschiedene Zonen. In der BRD kann dies dem "AVON" entnommen
werden, eine Beilage zum Telefonbuch der Telekom. Generell gilt fr alle
Lnder, da die erste Zone die ist, die in Frage kommt, wenn diese Mailbox
sich in dem gleichem Ort befindet, in dem Du auch wohnst, wenn Du also zum
Anrufen der Mailbox keine Vorwahl whlen mut. Bei weiteren Entfernungen
konsultiere entsprechende Informationen der in Deinem Land zustndigen
Telefongesellschaft.
;
;
<S1F>
(F) Computertyp

Diese Funktion erlaubt das ndern Deines Computertyps. Du kannst hier frei
eintragen, welche(n) Computer Du hauptschlich verwendest. Dies wird in der
Userliste (bersicht der Benutzer dieser Mailbox) angezeigt.
;
;
<S1G>
(G) Farbverwendung

Die Mailbox bietet es Dir an, mit Farben zu arbeiten. Das heit, alle
Ausgaben werden farbig unterschieden dargestellt. Dazu mut Du allerdings
eine Terminalemulation (VT52 oder VT100/VT102/ANSI) eingeschaltet haben.

Schaltest Du die Verwendung von Farben ein, so gelangst Du danach in ein
weiteres Untermen, wo Du Deine "Lieblingsfarben" selbst frei definieren
kannst. Diese werden dann von der Mailbox knftig verwendet.
;
;
; Parameter-Seite 2
;
<S2A>
(A) Einsteigermodus verwenden (Menues mit Hilfen)

Wurde hier "JA" gewhlt, so werden berall, wo es ntig ist, kurze Hilfen
zur weiteren Bedienung ausgegeben. Im Kurzwortmenue bedeutet dies die An-
zeige der Befehle, die im aktuellen Untermenue (oder Hauptmenue) mglich
sind. Oder aber kurze Informationen beim Empfang (Download) von Dateien
aus der Programmecke. Wurde "NEIN" eingestellt, wird auf den "Profimodus"
geschaltet, der smtliche Hilfen unterlt. Dies ist nur bei absoluten
Cracks zu empfehlen, die das Madness Mailbox-System gut kennen.
;
;
<S2B>
(B) Empfang privater Briefe gestatten

Es kann erforderlich sein, da Du verhindern mchtest, das andere Benutzer
Dir private Briefe schreiben knnen. Stellst Du diese Option auf "NEIN", so
kann Dir keiner einen privaten Brief schreiben, mit Ausnahme des/der System-
Betreiber(s). Mchtest Du, da Dir jemand Brief schreiben kann, so whle
hier "JA".
;
;
<S2C>
(C) Glocke (BELL) bei Eingabe-Aufforderungen

Wenn das Mailboxprogramm Eingaben erwartet, kann hierauf mit der Glocke
(BELL, es wird das ASCII-Zeichen 7 gesendet) aufmerksam gemacht werden.
Auf manchen Rechnerplattformen oder bei manchen Terminalprogrammen ist
das Einstellen dieser Option ohne Wirkung. Mit "JA" wird bei jeder Eingabe-
Aufforderung eine Glocke gesendet, mit "NEIN" wird dies nicht gemacht.
;
;
<S2D>
(D) Private Briefe beim Login ausgeben

Wenn Du Dich in die Mailbox einwhlst, nennt man dies "Login". Whrend der
Login-Phase werden Dir verschiedene, aktuelle Informationen angezeigt, damit
Du sie auch garantiert mitbekommst. Es wird Dir auch gleich angezeigt, ob
Du persnliche, private Briefe erhalten hast oder nicht. Mit dieser Option
kannst Du auswhlen, ob persnliche Briefe, sofern welche fr Dich vorliegen,
gleich beim Login angezeigt werden sollen oder nicht. Mit "JA" werden diese
beim Login ausgegeben, mit "NEIN" nicht. Unabhngig davon knnen diese auch
zum spteren Zeitpunkt mit dem dafr zustndigem Befehl angesehen werden.
;
;
<S2E>
(E) Empfang privater Binr-Dateien gestatten

Diese Option ist vom Sinn & Zweck vllig identisch mit Punkt (B) ("Empfang
privater Briefe"), bezieht sich aber nicht auf persnliche Briefe, sondern
auf persnliche Binr-Dateien (Daten jeglicher Art).
;
;
<S2F>
(F) Stop nach einer Bildschirmseite

Hiermit kann gewhlt werden, ob die Mailbox nach einer Bildschirmseite einen
Ausgabestop machen soll oder nicht. Es wird nach der Anzahl der Zeilen ein
Stop gemacht, die Du auf Seite 1 eingestellt hast. Mit "NEIN" wird diese
Funktion nicht eingeschaltet (Ausgaben werden kontinuierlich gettigt), mit
"JA" wird ein Stop nach der eingestellten Anzahl von Zeilen durchgefhrt.
Bei schnellen Modems (9600 bps oder mehr) ist die Verwendung dieser Option
sehr zu empfehlen!
;
;
<S2G>
(G) Menues im Brett- und Texteditor anzeigen

Im Texteditor (Eingabe von persnlichen oder ffentlichen Nachrichten) sowie
im Bretteditor (Auswahl zu lesender oder anzuzeigender Nachrichten eines
Brettes) werden die Funktionen und Mglichkeiten des jeweiligen Editors
ausfhrlich angezeigt. Mit dieser Option kann man bestimmen, ob diese
"Gedchtnissttzen" auch nicht mehr angezeigt werden sollen oder nicht.
Mit "JA" werden ausfhrlichere Informationen angezeigt, mit "NEIN" nicht.
;
;
<S2H>
(H) Zustzliche Merkmale bei Programmen anzeigen

Das Madness Mailbox-System erkennt anhand bestimmter Merkmale eines Program-
mes in der ffentlichen Programmecke, um was fr eine Datei es sich handelt,
mit welchem Archiver (Packprogramm) das Programm archiviert wurde, welche
Art von Programm es ist (bei Macintosh-Programmen). Insbesondere werden
detaillierte Informationen bei Programmen fr die Apple Macintosh-Serie
erkannt und angezeigt. Diese zustzlichen Informationen sind oftmals ins-
besondere fr Einsteiger und noch nicht-Vollprofis sehr hilfreich. Da die
Ausgabe weder besonders viel Zeit kostet noch viel Daten zustzlich ber-
tragen werden, solltest Du ruhig Gebrauch von dieser Funktion machen. Mit
"JA" wird die Ausgabe der Zusatzinfos eingeschaltet, mit "NEIN" ausgeschal-
tet.
;
;
<S2I>
(I) Telefon-Verbindungsgebuehren anzeigen

Wie auf Seite 1 erwhnt, kann das Mailboxprogramm die Telefonkosten fr
die bestehende Verbindung errechnen. Manche Benutzer mchten dies aber
lieber garnicht wissen, oder rufen aus dem Ausland an. Fr beide Flle
kann man die Gebhrenberechnung bzw. die Ausgabe derselben abschalten.
Wird diese Option auf "JA" gestellt, so werden die Telefonkosten angezeigt,
bei "NEIN" nicht.
;
;
<S2J>
(J) Programmlisten-Kurzform bei neuen Programmen

Es gibt zwei Arten der Ausgabe der Programmliste (Liste der Programme in
der Programmecke), die normale (lange) und die kurze Liste. Bei den langen
Listen werden alle Informationen ber das Programm angezeigt, bei der
kurzen Liste nur Name, Rechnertyp, Dateiname, Lnge.
Nach der Ausgabe aller neuen Nachrichten (sofern man jene Funktion ver-
wendet, ist jedenfalls sehr empfehlenswert) werden auch die neu hinzuge-
kommenen Programme seit Deinem letzten Anruf angezeigt. Mit dieser Option
kannst Du whlen, ob diese Ausgabe in Form der normalen (langen) oder
kurzen Programmliste geschehen soll. Bei "JA" wird die kurze Programmliste
verwendet, bei "NEIN" die normale, lange Programmliste.
;
;
<S2K>
(K) Spalten-/Zeilenposition im FS-Editor anzeigen

Der Fullscreen-Editor (Ganzseiten-Editor) des Madness Mailbox-Systemes
erlaubt das Anzeigen der aktuellen Spalten- und Zeilenposition sowie
die Anzahl der Gesamtzeilen im Text. Diese Anzeige wird stndig nach
jeder nderung erneuert. Da ein Fullscreen-Editor von Natur aus schon
groe Datenmengen verursacht und daher bei langsameren bps-Raten extrem
unbedienbar wird, kann man diese Funktion abschalten. Es wird dann keine
Spalten-/Zeilenposition angezeigt.
Die hier gewhlte Einstellung betrifft nur die Standardeinstellung beim
Start des Fullscreen-Editor, Du kannst im Editor selbst jederzeit die
Anzeige der Positionen ein- oder ausschalten.
;
;
<S2L>
(L) Selektierungsmoeglichkeit bei Programmlisten

Normalerweise werden Programmlisten, egal welcher Form und Darstellung
gewhlt wurde, "schnurstracks" angezeigt. Die Ausgabe kann angehalten
oder abgebrochen werden, mehr Mglichkeiten gibt es nicht.
Wird dieses Flag auf "JA" geschaltet, so wird nach jedem ausgegebenen
Programm eine Eingabezeile erzeugt. Hier kann man das aktuell angezeigte
Programm einfach in einer Art Stapelspeicher bernehmen. Es sind, wie
beim normalen "DO" (Download aus der Programmecke) Befehl maximal 8
Dateien mglich. Markierte Programme knnen wieder ausmarkiert werden.
;
;
<S2M>
(M) Download-Infos nach beendetem Download mitsenden

Die Mailbox bietet das Feature an, da nach einem beendeten Download aus
der ffentlichen Programmecke eine Infodatei an die gesendeten Programme
angehngt wird. Diese Infodatei beinhaltet den Namen des Programmes, Lnge
sowie Protokollinformationen, Stichwort, Rechnertyp und vom Einsender ein-
gegebene Infozeilen. Zustzlich wird der Name dieser Mailbox sowie Datum
und Uhrzeit des Downloads mit angegeben.

Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn man viele Programme
aus vielen Mailboxen downloadet und hinterher nicht mehr genau wei, was
das alles fr Dateien auf der eigenen Festplatte sind. Denn nicht immer
sind die Dateinamen eindeutig zuzuordnen.

Die Infodatei wird mitgesendet, wenn dieses Feature mit "JA" beantwortet
wurde. Unabhngig von dieser Einstellung (also "JA" oder "NEIN") kann die
Infodatei nur mitgesendet werden, wenn der Download mit dem Y-Modem oder
dem Z-Modem Protokoll ausgefhrt wird.
;
;
; Ende der Datei
;
*** END ***

