Madness Mailbox-System Update V4.05.R1                 Wedel, den 14.04.1994
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Zum Betrieb der V4.05.R1 ist eine GSZRZ-Version ab V4.7 erforderlich!


Zwei Bitten vorweg:

1. Wer den Infotext zum Mad-Sys ("SOFTWARE.TXT" im Ordner \TEXTE) in seiner
   Box installiert hat, mge den doch bitte unbedingt gegen den aktuellen
   (der dem Mad-Sys beiliegt) austauschen! Ich habe diverse Mad-Sys Boxen
   gesehen, die noch 2 Jahre alte Texte drin haben...

2. Gleiches auch fr die Mailboxliste des Mad-Sys ("MADBOXES.TXT", ebenfalls
   im Ordner \TEXTE). Hier fand' ich zum Teil auch 1-2 Jahre alte Versionen.
   Das ist insofern problematisch, als natrlich einige Boxen mittlerweile
   nicht mehr existieren und die neuen Inhaber der entsprechenden Telefon-
   nummern nicht sehr begeistert von stndigen Modemanrufen sein drften.

Bitte tauscht also entsprechenden Dateien aus. Danke!


Viele Vorschlge kamen auf dem letztem SysOp-Treff Ende Mrz hier in
Hamburg. Ich habe mir zwar die Vorschlge notiert, aber nicht, wer sie
gebracht hat. Daher fehlt in den meisten Fllen die Quellenangabe...



Fehlerbeseitigungen:

- Deaktivierte User werden nun nicht mehr in der Userliste fr andere
  User mit Status kleiner als 8 angezeigt. Kennzeichnung wie gehabt,
  deaktivierte User haben ein "-" vor dem Namen, unsichtbare User sind
  mit einem "*" vor dem Namen gekennzeichnet (unsichtbare User sind natr-
  lich nur mit Status 8 und 9 sichtbar).

- Bei den Externals, die unter "EXTAFTDOWN" installiert waren, wurde nur
  dem ersten unter dieser Variable installiertem External der Zusatz-
  String "SELP" bermittelt, evtl. mehreren installierten Externals nicht
  mehr.
  Bugreport von: David L.

- Beim Anzeigen von Archivinhalten wurde die Ausgabe weiterer Programme
  abgebrochen, wenn die Ausgabe des eigentlichen Archivinhalts mit ESC,
  CTRL-X oder CTRL-C abgebrochen wurde.
  Bugreport von: knapp ein Dutzend SysOps ;-)



Neue Features:

- Die vom Mad-Sys verwendete Routine zur schnellen und komfortablen Text-
  ausgabe, TurboOut, wurde zwecks einfacherer Wartung und besserer Modu-
  laritt ausgelagert.

  Im beigelegten AUTO-Ordner des Mad-Sys Archives findet Ihr ein Programm
  namens "TURBOOUT.PRG". Dieses Programm mu in den AUTO-Ordner Eurer
  Bootpartition kopiert werden.

  TURBOOUT.PRG legt einen sogenannten "Cookie" an, ber den das Mad-Sys
  und alle neueren Externals zugreifen. Wer Externals vom DeskTop aus
  startet, mu TURBOOUT.PRG also auch immer installiert haben! Da es aber
  keine Performance kostet, sich in keine Vektoren einklinkt und nicht mal
  10 KByte Speicher verbrt, spricht wohl nichts dagegen, es immer
  installiert zu haben.

  Es gibt zwei Flle, in denen TURBOOUT nicht erfolgreich installiert
  werden kann. Zum Einen, wenn Dein Rechner kein Cookie-Jar besitzt, was
  nur passieren kann, wenn Du noch TOS 1.04 nutzt, kein NVDI und nix
  benutzt. Ab TOS 1.06 wird das erforderliche Cookie-Jar bereits beim
  RESET angelegt.

  Sollte dies bei Dir zutreffen, so mut Du Dir ein Programm besorgen,
  da einen Cookie-Jar anlegt, zum Beispiel das PD-Programm "INSJAR",
  welches in der Madness Headquarter in der MBI-Programmecke (nur fr
  registrierte SysOps) liegt.

  Der zweite Fehlerfall kann eintreten, wenn das aktuelle Cookie-Jar keinen
  freien Eintrag mehr bietet. In diesem Falle auch INSJAR installieren.

  TURBOOUT meldet, ob es sich erfolgreich installieren konnte oder nicht.
  External-Programmierer beachten bitte die gesonderten Informationen im
  File "EXT_NEWS.TXT", welches im Ordner \_SOURCE liegt.

- Die Speicherverwaltung wurde umgeschrieben. Ab sofort kann das Mad-Sys
  daher auch unter Mag!X gestartet werden. Allerdings mu das Mad-Sys im
  "Single Mode" laufen, da es aufgrund fehlenden GEM's nicht Multitasking-
  fhig ist. Mag!X 2.0 allein bringt aber rund 15% mehr Geschwindigkeit,
  von nicht mehr vorhandenen Fehlern (Rename-Bug im GEMDOS z.B.) ganz zu
  schweigen.

  Es ist _unbedingt_ sicherzustellen, da das Mad-Sys im Single-Mode
  gestartet wird! Wer die EASE benutzt, erreicht dies, indem er das
  Programm MB.PRG einmal anklickt und dann auf "Applikation..." geht.
  Dort den Check-Button "Single-Mode" anklicken, so da er durchkreuzt
  ist. Am besten MB.PRG iconifizieren und knftig nur ber das Icon
  starten. Sichern der EASE-Einstellungen nicht vergessen!

  Bei anderen alternativen DeskTops bitte in der Anleitung derselben
  nachsehen.

  Eine Lauffhigkeit unter MultiTOS sollte damit auch gegeben sein, aller-
  dings ist dies absolut ohne Gewhr und ungetestet! Auf jeden Fall mu
  das Mad-Sys unter MultiTOS ebenfalls als alleiniges Programm gestartet
  werden.

  * ACHTUNG! *

  Es kann sehr gut sein, da diverse Externals nicht sauber programmiert
  sind, was die Speicherverwaltung angeht! Diese erzeugen dann natrlich
  einen "Memory Violation Error" unter Mag!X - dies kann das Mad-Sys auch
  NICHT abfangen, d.h. der Rechner bleibt dann stehen und kann nur noch
  resettet werden (bzw. Mag!X bietet dann einen Reparaturversuch, der aber
  seltenst klappt... auf jeden Fall ist die Box dann solange offline!).
  Daher solltet ihr, wenn ihr das Mad-Sys auf Mag!X laufen lt, unbedingt
  vorher alle Externals einmal durchstarten und prfen, ob diese alle auch
  Mag!X-kompatibel sind.

  Alle zum Mad-Sys gehrenden Externals, die seit dem Mad-Sys V4.05.R1
  zum Lieferumfang gehren, sind unter Mag!X lauffhig.

- Diverse interne Optimierungen betreffend Speicherbedarf und Aufbau
  von Datenstrukturen. Eine Auflistung derer wre wenig interessant...

- Umarbeitung des External-Startverfahrens. Die Startroutine fr ARGV-
  bergaben wurde verbessert, so da durch die GfA-typische Garbage-
  Collection nun nicht mehr Effekte wie "Rckgabewert von GSZRZACC.PRG
  #1" auftreten sollten.

- Angabe von Wochentag bei allen Mail- und PMail-Ausgaben. Ebenso Ausgabe
  des Wochentags bei allen Listungen, wo ein Absende-Datum angezeigt wird.
  Der Wochentag wird jeweils mit den nach DIN vorgesehenen Krzeln abge-
  krzt, also Montag=Mo., Dienstag=Di. usw.

- In der V4.04.R1 wurde bereits eingebaut, da das Mad-Sys mit V.FAST Modems
  auch zurechtkommt, d.h. entsprechende CONNECT-Strings mit den jeweiligen
  bps-Raten wurden erkannt. Nun werden auch die Statistiken darber ausge-
  wertet, d.h. unter "STA" wird anteilig angezeigt, wer mit mehr als 19200
  bps connectet hat oder nicht.

- Das Mitsenden einer Logdatei fr Downloads aus der ffentlichen Programm-
  Ecke ist nun mglich. Die Logdatei enthlt dabei Angaben ber die vom User
  ausgewhlten Dateien. Insbesondere User, die viele Boxen besuchen und
  anschlieend das Download-Directory voll haben, knnen so evtl. kryp-
  tische Dateinamen besser zuordnen.

  Im Logfile sind fast alle Informationen enthalten, die auch bei "PL"
  erscheinen. MacBinary-Header und -Auswertung wird ebenfalls angegeben,
  ebenso der Dateityp, falls dies vom User aktiviert wurde.

  Das bersendete Logfile wird als letzte Datei an den aktuellen Download
  angehngt. Daher ist klar, da dieses Feature nur bei Y- und Z-Modem
  mglich ist. Der Filename des Logdatei hat immer folgendes Format:

  box_ssmm.LOG

  Wobei "box" das 3-Zeichen Krzel der jeweiligen Mad-Sys Mailbox ist, ss
  die Stunde und mm die Minute, wann der Download gestartet wurde. Dadurch
  sollte es so gut wie nie vorkommen, da beim User ein File mit solchem
  Namen bereits existiert.

  Das Senden des Logfiles kann vom User via "PAR" ein- oder ausgeschaltet
  werden. Standardmig ist es bei allen Usern ausgeschaltet. External-
  Programmierer beachten bitte die neuen Ergnzungen in der Datei PARA_EXT.
  TXT im Ordner \_MANUAL\STRUKTUR.EN

- Wenn ein neuer User sich das erste Mail einloggt, bekommt er nun einen
  Hinweistext, da beim ersten Login eine Reihe von Abfragen erscheinen
  werden, damit er nicht "zu geschockt" ist. Mit Abfragen sind einmal der
  erste Eintritt in das PAR-Men gemeint sowie evtl. installierte Exter-
  nals, die bestimmte Parameter abfragen, z.b. das Geburtstag-External
  von David L. oder andere Programme.

- Die Textaussondierung ist nun noch etwas schneller geworden und zudem
  wird auch bei Fehlern (z.B. der bekannte Rename-Fehler) die Aussondie-
  rung fr das aktuelle Brett sofort beendet.

- Von allen Indexdateien, die in Brettern liegen, wird vor Beginn der
  Textaussondierung ein BackUp erstellt, da dann den Extender "BAK"
  trgt und sich im jeweiligen Brett-Ordner befindet.

- Eine ausfhrliche Hilfestellung zu PAR ist ebenfalls eingebaut. Vor dem
  Aufruf der PAR-Funktion wird die Benutzung derselben kurz erklrt sowie
  z.B. die Notwendigkeit, einen Rechner auszuwhlen, wird deutlicher dar-
  gestellt.

- Ebenfalls neu in PAR: Durch Eingabe von ? wird nicht mehr gleich der
  ganze Hilfstext ausgegeben, sondern der User wird gefragt, zu welchem
  Menpunkt er eine Hilfe haben mchte. Dabei unterscheidet die Box au-
  tomatisch zwischen Seite 1 und Seite 2 in PAR. Natrlich ist es auch
  noch mglich, sich den ganzen Hilfstext anzusehen (fr alle Unterfunk-
  tionen).

  WICHTIG: Damit dies funktioniert, wurde die Datei PAR_HELP.TXT im Ordner
  \HELP des Mad-Sys leicht gendert! Bitte die Infos in dieser Datei beach-
  ten und evtl. nderungen konform dem neuem Format ausfhren! Wer keine
  nderungen an PAR_HELP.DAT gemacht hatte, kann die neue Datei einfach
  in seine Box kopieren, fertig...

- In der Funktion "STA" sowie beim ersten Login eines neuen Users wird
  nun das Krzel der Box ausgegeben. Das ist u.A. fr manche Frontend-
  Programme, die das Krzel bentigen, wichtig.

- Bei der Ausgabe der eigenen, erhaltenen PMails hat man nun ebenfalls
  die Mglichkeit, die Ausgabe derselben total abzubrechen. Dafr ist
  in der Abfrage "PMail lschen (j/N) >" eine weitere Option hinzuge-
  kommen: "(Q) Abbruch". Dann werden evtl. weitere, noch vorhandene
  PMails nicht mehr angezeigt. Die PMail, bei zuvor angezeigt wurde,
  wird bei der Eingabe von Q fr Abbruch dann NICHT gelscht.

- Der MIDI-Login ist nun vor dem RS232-Login priorisiert. Das bedeutet,
  da zuerst die MIDI-Schnittstelle abgefragt wird, dann die RS232 - so
  ist auch fr SysOps, die sich via MIDI einloggen, die Chance grer
  geworden, auch mal in ihre eigene Box zu kommen, wenn die Box gerade
  stndig besetzt ist...

- Viele haben drauf gewartet, nun ist es da:

  UNITED COLORS OF MADNESS!

  Ab dieser Version V4.05.R1 untersttzt das Mad-Sys die Darstellung und
  das Senden von Farben(-Codes) mittels der TurboOut-Routine. Somit sind
  die umfangreichen, neuen Optionen ohne Aufwand und technisches Know-How
  ber die Emulationen fr _JEDERMENSCH_ nutzbar!

  Ebenso verfgt die Mad-Sys eigene Ausgaberoutine TurboOut nun ber alle
  Kommandos, die mit den Emulationen ausgefhrt werden knnen. Nicht nur
  Invertieren, Cursor setzen und Bildschirm lschen, sondern alle Zeilen-
  Lschoperationen, Scrollbefehle u.v.m.

  Aus technischen Grnden konnten nicht alle Mglichkeiten der Emulationen
  eingebaut werden, da VT52 einige Mglichkeiten der VT100/VT102/ANSI
  Emulation nicht kennt. Somit untersttzt das Mad-Sys alle Funktionen,
  die sowohl unter VT52 als auch unter VT100/VT102/ANSI funktionieren. Das
  sind mehr als 20 Operationen, mit denen alle nur erdenklichen Steuerungen
  ausgefhrt werden knnen.

  Die Farbverwendung ist nur unter der VT100/VT102/ANSI Emulation mglich!

  Durch das Convertieren der SYSTEM.DAT wurde Platz in den Userparametern
  fr die Farbeinstellungen geschaffen. Folgende Voreinstellungen werden
  beim Convertieren fr jeden User ausgefhrt:

  1.) Darstellung bzw. Nutzung von Farben ist ausgeschaltet
  2.) Standardzeichenfarbe ist Farbe 2 (Grn)

  Jeder User kann mittels der neuen Funktionen in "PAR" auswhlen, ob er
  Farben berhaupt wnscht oder nicht. Sind die Farben ausgeschaltet, so
  verhlt sich das Mad-Sys wie bisher, d.h. alle evtl. an TurboOut ber-
  gebenen Farbkommandos werden ignoriert. Diese Einstellungen ist fr die
  User, die eh nur monochrom arbeiten, auch sinnvoll, da sie sonst evtl.
  alles invertiert haben oder sonstige, ungewnschte Effekte (je nach
  Umsetzung durch das verwendete Terminalprogramm).

  Sind die Farben eingeschaltet, so werden entsprechende Farbkommandos
  zum User weitergesendet.

  Die VT100/VT102/ANSI Emulation bietet 8 Farben, wovon 7 effektiv nutz-
  bar sind. Durch Kombination des neuen "Highlighted"-Attributes sind
  sogar 14 verschiedene "Farben" mglich (genauer: 7 Farben in je zwei
  Helligkeiten).

  Die neuen Attribute "Highlighted" (eine Art "heller" dargestellt) und
  "Unterstrichen" gibt es ebenfalls nur in der VT100/VT102/ANSI Emulation.
  Unter VT52 wird bei Verwendung dieser Attribute stets das Attribut
  "Invers" verwendet, um auch unter VT52 wenigstens eine Form der Hervor-
  hebung von Textpassagen zu ermglichen.

  Jeder User kann fr sich seine "Lieblings"-Zeichenfarbe einstellen. Das
  ist die Farbe, mit der normale, nicht hervorgehobene Ausgaben beim User
  ausgegeben werden. Bei der Convertierung wird bei allen Usern die Farbe 2
  voreingestellt, welche bei Standard-Farbbelegung die Farbe "Grn" ist. Die
  Convertierung fand brigens schon bei der Userdaten-Convertierung nach
  V4.04.R1 statt.

  Das Mad-Sys selbst nutzt ebenfalls ab V4.05.R1 Farben zur Hervorhebung
  von Tastaturkrzeln, Cursorposition im Cursormenue etc. - Farben werden
  im Mad-Sys allerdings getreu dem Motto "Qualitt geht vor Quantitt"
  eingesetzt, d.h. Farbe da, wo es sinnvoll und "chic" ist. Aber nicht Farbe
  berall, nur mit einem Colorflashhypermega-System "glnzen" zu knnen.

  Fr Externalprogrammierer steht eine umfangreiche, neue Dokumentation
  fr die neue TurboOut-Routine im Ordner \_MANUAL\INTERNA zur Verfgung.

  Eine groe Bitte an alle Externalprogrammierer:

  - Beachtet die Einstellungen des Users, d.h. wertet die Parameter zu
    der Farbdarstellung, die das Mad-Sys an jedes External bergibt (siehe
    Datei PARA_EXT.TXT im Ordner \_MANUAL\STRUKTUR.EN), auch wirklich aus!

  Leider gibt es auch ein kleines Problem bei der ansonsten schnen Sache
  mit den Farben:

  - Sowie ein External einmal den ~R Befehl sendet und NICHT die Mad-Sys
    eigene TurboOut-Routine benutzt, wird die Standardzeichenfarbe des
    Users nicht mehr verwendet, d.h. es wird die Farbe genutzt, die beim
    Start des Terminalprogrammes des Users aktiv war.

  Das liegt daran, da der ~R Befehl (anders gehts nicht!) _alle_ Attribute
  abschaltet. Es gibt unter VT100/VT102/ANSI rein technisch keine Mglichkeit,
  einzeln gesetzte Attribute und/oder Farben wieder umzustellen. Man kann
  zwar Schritt fr Schritt irgendeine Farbe setzen oder ein Attribut ein-
  schalten, aber zum _Abschalten_ gibt es nur den ESC[0m Befehl (dieser
  wird durch ~R gesendet), der schaltet _immer_ alle Attribute und Farben
  wieder aus...

  Das betrifft lediglich Externals, die sich nicht sauber an die Vorgaben
  der X_ONLINE.LST sowie der Infodateien im Ordner \_MANUAL halten!

  Wird die neue TurboOut-Routine im Mad-Sys durch ein External genutzt,
  dann macht dies nichts, da der ~R Befehl nun nach dem Lschen der
  Attribute und Farben automatisch wieder die Standardzeichenfarbe des
  Users einstellt. Sofern also alle Externals, die seit der V4.00.R1
  programmiert wurden, sich sauber an die Vorgaben von X_ONLINE.LST
  halten, ist dies kein Problem. Ansonsten tritt diese Problematik auf.
  Fr SysOps ist das brigens ein schner Test, ob ein External 100%ig
  Mad-Sys V4.xx.Rx konform ist oder nicht :))

  *** HINWEIS ***

  Wenn ihr in Euren Boxen die Beschreibungen der neuen Features postet,
  insbesondere der Farbfhigkeiten, sollte ein Hinweis fr User des
  Atari-Terminalprogrammes "ConNect" zu finden sein:

  - In ConNect mu unter der Funktion "Kompatibilitt..." unbedingt auf
    "PC ANSI-Farben" umgestellt werden. Defaultmig steht diese Option
    auf "ConNect-Farben".

  Bei allen anderen Terminals mu nichts extra beachtet werden, jeden-
  falls nicht auf den Standardprodukten auf dem PC und Atari.

- Alle Externals von mir wurden auf die neue Farbfhigkeit angepat.

- Loggt ein eingetragener User ein und hat dieser TTY (Keine Emulation)
  als Default in seinen Parametern voreingestellt, so wird nun dann der
  ANSI-Test ausgefhrt. Wurde erkannt, da der User VT100/VT102/ANSI
  beherrscht, so wird ihm angeboten, dies auch fest in seinen Userpara-
  metern zu bernehmen.

- Loggt sich ein Gast ein, so wird er nicht mehr direkt in's PAR-Men
  (Parameter ndern) geschickt, sondern die drei wichtigsten Einstel-
  lungen werden direkt abgefragt.
  Wurde VT100/VT102/ANSI erkannt, erscheint eine Abfrage nach der ge-
  wnschten Terminalemulation garnicht erst, andernfalls ja.
  Wurde VT100/VT102/ANSI erkannt bzw. eingestellt (bei einigen Terminals
  mit fehlerhafter VT100-Implementation klappt der ANSI-Test nicht), so
  wird der User noch gefragt, ob er Farben verwenden mchte. Andernfalls
  erscheint diese Abfrage nicht.
  Zuletzt wird er noch gefragt, welche Umlaute er verwenden mchte.
  Wird eine dieser Abfragen nicht beachtet (d.h. mit RETURN ohne Eingabe
  weggedrckt), so werden die Default-Paramete verwendet, die mit #G in
  "CUD" fr den Gast definiert sind.

  Trgt sich der Gast anschlieend als neuer User ein, so werden evtl.
  vorgenommene Einstellungen wie gehabt bernommen. Beim ersten Login als
  eingetragener User kommt der User dann aber auf jeden Fall ins Parameter-
  Men (PAR), um z.B. den Rechner zu whlen. Durch die verbesserten Hilfe-
  stellungen (siehe oben) sollte dies nun kein Problem mehr darstellen.

- In MENUE.DAT gibt es einen neuen Parameter in Teil 4 einer Parameter-
  Zeile. Beispiel:

  HM  0:Zurck in das Hauptmen     |DUMMY

  Neu ist also der Parameter "DUMMY", der so komplett ausgeschrieben
  sein mu. DUMMY bewirkt nichts. Mit diesem Befehl kann man also Dummy-
  Zeilen in MENUE.DAT einfgen, um optische Gestaltungen im Cursormen
  besser zu ermglichen.

  Der Befehl, der fr eine DUMMY-Zeile eingesetzt wird, mu nicht exis-
  tieren. Dort kann auch "---" oder "***" etc. stehen. Allerdings es MUSS
  was eingetragen werden, Leerzeichen sind nicht mglich. 

  Im obigem Beispiel allerdings hat so eine Dummy-Zeile doch eine Funktion.
  Und zwar werden fest eingebaute Befehle (HM, *, LOGOFF, RESET etc.) sowie
  Aliase _vor_ der Auswertung der Eingabe abgefragt. In diesem Falle wrde
  obige Zeile bewirken, da "HM" ausgefhrt wird, der User also in das
  Hauptmen zurckkehrt. Fr "HM" liee sich also auch jeder beliebige
  2- oder 3-Zeichen lange Alias einsetzen!

- Nach ber einem Jahr "ohne" ist es mal wieder erforderlich: MB.INF mu
  mit dem neuen MBINFINS.PRG neu erzeugt werden!

- Neues Feature durch neue MB.INF: Es lt sich nun jede bps-Rate von
  300 bis 28800 bps einzeln sperren. Das wird im neuem MBINFINS.PRG
  ausgewhlt. Ist eine bps-Rate gesperrt, so erscheint sie zum einen
  nicht in der Statistik-bersicht "STA", zum Anderen ist ein Login
  mit der entsprechenden bps-Rate nicht mglich.

  Hinweis fr Besitzer einen PEP-Modems (Telebit Worldblazer o..): PEP-
  Modems geben bekanntlich nie die aktuelle bps-Rate im CONNECT-String
  wieder, weil unter PEP ja keine genaue bps-Rate ermittelbar ist, da
  diese stndig in 14-bps-Schritten schwanken kann. Das Mad-Sys ordnet
  daher von nun an PEP-Connects immer einem "24000 bps Connect" zu, was
  der ungefhren Leistung eines Turbo-PEP-Modems (Telebit Worldblazer)
  entspricht. Wer also ein PEP-Modem fhrt, mu daher einen Login fr
  24000 bps in MB.INF zulassen!

- Die Ausgabe des Logbuches wurde erheblich beschleunigt. Wenn die Log-
  buchdatei LOGBUCH.DAT (im Ordner \SYSTEM) in den Cache-Speicher des
  Mad-Sys pat, wird sie komplett eingelesen und schnell angezeigt. Andern-
  falls wird jede Zeile einzeln aus der Datei gelesen, wie bisher.

- Betritt man ein Brett (Bretteditor wird aufgerufen), dann wird nun
  eine Info zum Brett angezeigt. Die Info wird aus der Datei "SYS_HELP.TXT"
  entnommen. Das Format von SYS_HELP.TXT (im Ordner \HELP) ist in der
  Datei selbst erklrt (sollte auch bekannt sein, an der Datei selbst
  hat sich nichts gendert). Ist fr das betreffende Brett keine Hilfe
  vorhanden, so wird nichts angezeigt.

  Die Info wird nur dann angezeigt, wenn auch das Flag "komplettes Men
  im Brett-/Texteditor anzeigen" auf 'JA' gestellt ist!

- Bei der Funktion "PLX" (Programmliste downloaden) hat man nun die Wahl,
  ob man die Programmliste in Normalform (also wie bei "PL", wie bisher)
  haben will oder in Kurzform (entspricht "PLK").

- Beim Test auf das Vorhandensein eines neuen Uploads werden ja bekanntlich
  jeweils die ersten 128 Bytes des neuen Upload-Files mit den ersten 128
  Bytes aller in der Programmecke befindlichen Programme verglichen. Wird
  eine bereinstimmung ausgegeben, so erschient die Meldung: "Das Programm
  existiert bereits unter Dateiname FILENAME.EXT!" - Nun wird diese Meldung
  nur noch dann ausgegeben, wenn die ersten 128 Bytes identisch sind und
  ebenfalls die Dateilnge des neuen Uploads mit dem der vermeintlich iden-
  tischen Datei gleich ist. Damit wird das Problem umgangen, da diese
  Meldung bei selbstextrahierenden Programmen stndig erscheint.

- Beim Start des Mad-Sys wird eine entsprechende Meldung in das Logbuch
  geschrieben ("Mailboxprogramm gestartet."). Ebenso beim Verlassen des
  Mad-Sys mit CTRL-SHIFT-SHIFT ("Mailboxprogramm beendet."). Diese Meldungen
  werden natrlich nur pro echtem Start und echtem Beenden geschrieben,
  also wenn MB.PRG gestartet bzw. beendet wird, nicht bei jedem Restart
  der Mailbox.

- Wenn bei der Programmselektierung (Markieren von Programmen zum Download)
  der User versucht, ein bereits markiertes Programm nochmals zu markieren,
  so erscheint ein Hinweis "Dieses Programm ist bereits markiert" und man
  hat die Mglichkeit, das aktuelle angezeigte Programm wieder zu aus der
  Markierung zu lschen.

- Um einen AUTO-Start des Mad-Sys unter Mag!X und einer alternativen Shell
  (z.B. der EASE) ebenfalls zu ermglichen (das geht sonst nicht!), liegt
  im Ordner \_FREMD\MB_SMAGX ein Programm von Christian Vogler, mit dem dies
  mglich. Bitte im zugehrigen README.TXT die Installationshinweise zu
  diesem Tool beachten!

- Bei der Convertierung der Userdaten nach V4.04.R1 habe ich leider ver-
  gessen, da der GAST-Account ja nun konfigurierbar ist. Ihr mt also
  bitte UNBEDINGT die Datei GAST_PAR.DAT austauschen, die im Ordner \SYSTEM
  liegt und danach in CUD (mit #G) Eure Gast-Einstellungen erneut vornehmen!

- Beim Upload und bei PED-Edit wird bei der Eingabe der Infozeilen nun noch-
  mals der Programmname angezeigt. Es ist berichtet worden, da Uploader, die
  viele Programme auf einmal uploaden, gern mal die bersicht verlieren :)

- Hinweis zu PED-Upload: Es ist mir oft als Bug gemeldet worden, da man
  ein neu eingesandtes Programm ("PED Neusenden") nicht editieren kann.
  Das ist kein Bug, sondern lt sich nicht anders regeln. Wenn man beim
  Neu-Upload das Feature "Neue Datei als neuestes Programm einsortieren?"
  mit "JA" beantwortet, bekommt das Programm sofort einen physikalisch
  neuen Index zugewiesen. Der stimmt dann aber nicht berein mit dem im
  Cache befindlichen Index. Und dann wird die Datei aus Sicherheits-
  grnden "nicht gefunden". Verlt man PED, so wird der Index im Cache
  neu aufgebaut und beim erneuten Aufruf von PED wird die Datei natrlich
  auch gefunden. Ich habe dies extra so gemacht, weil frher, als der Cache
  nach _jeder_ nderung aufgebaut wurde, zurecht einige SysOps mit mehr
  als 1000 Programmen gesagt haben, das dauert immer zu lang. Nun ist es
  halt so, da die kurze Wartezeit zum Cache-Aufbau nur beim Verlassen der
  PED-Funktion erforderlich ist, was aber obiges Problem dafr erzeugt.
  Da "PED Neusenden" verhltnismig wenig genutzt wird, denke ich, ist
  diese Lsung besser.


Gru, Jrgen

